Allgemeine Geschäftsbedingungen

Verkaufs- und Versteigerungsbedingungen der e-auktion

1. Teilnahmeberechtigung, Anmeldung, Ausschluss

  1. Zur Teilnahme an den Online-Versteigerungen ist nur berechtigt, wer sich auf der Internetseite des Versteigerers www.e-auktion.de unter vollständiger und korrekter Angabe der dort abgefragten Daten (Unternehmensbezeichnung und Ust-IdNr.) registriert, der Geltung der vorliegenden AGB zustimmt und dessen Anmeldeantrag durch den Versteigerer angenommen wird. Der Versteigerer behält sich vor, weitere Unterlagen anzufordern, die die Legitimation belegen z.B. Nachweis der Gewerbeanmeldung oder Handelsregisterauszug.
  2. Die Anmeldung einer juristischen Person oder einer Personengesellschaft kann nur durch eine vertretungsberechtigte Person wirksam erfolgen.
  3. Die Annahme des Antrags erfolgt durch Vergabe einer Bieternummer und Benachrichtigung des Bieters per E-Mail durch den Versteigerer.
  4. Durch die Anmeldung ermächtigt der Bieter den Versteigerer, seine personenbezogenen Daten zu erheben, zu speichern, zu verarbeiten und diese zu eigenen Zwecken unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorgaben zu nutzen.
  5. Im Rahmen der Anmeldung hat der Bieter ein Passwort anzugeben. Er verpflichtet sich, dafür Sorge zu tragen, dass keine unbefugten Dritten Kenntnis von seinem Passwort sowie seiner Bieternummer erhalten. Ist dies dennoch erfolgt bzw. liegen dem Bieter entsprechende Anhaltspunkte hierfür vor, so ist der Bieter verpflichtet, dies dem Versteigerer unverzüglich mitzuteilen.
  6. Ändern sich nach der Anmeldung die Daten des Bieters, ist dieser verpflichtet, die Angaben in seinem Kundenkonto unverzüglich zu aktualisieren.
  7. Der Bieter kann aus wichtigem Grund mit sofortiger Wirkung von der Nutzung der Versteigerungsplattform – vorläufig oder endgültig - ausgeschlossen werden. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn falsche Kontaktdaten angegeben wurden, Bieterdaten an unbefugte Dritte weitergegeben wurden oder gegen diese AGB (z.B. Regeln bei teilbezahlten und unbezahlten Rechnungsbeträge außerhalb der Zahlungsfrist) oder gegen gesetzliche Regelungen verstoßen wurde.
  8. Im Übrigen ist eine Kündigung durch den Bieter jederzeit und durch den Versteigerer mit einer Frist von 14 Tagen möglich.





2. Ausschließung und Ablehnung von Bietern/ Recht von Drittbietern.
Der Versteigerer behält sich das Recht vor, Bieter und Kaufinteressierte ohne Angabe von Gründen von der Teilnahme an der Versteigerung auszuschließen bzw. zur Versteigerung nicht zuzulassen. Erfolgt das Gebot einer Person in Vertretung einer Gesellschaft oder eines Dritten, so haftet der Bieter für übernommene Verpflichtungen solidarisch.



3. Auktions- und Gebotsbedingungen
Der Versteigerer entscheidet den Versteigerungstermin, Versteigerungsort sowie die Reihenfolge der zur Versteigerung gelangenden Gegenstände. Der Auktionsleiter ist berechtigt, ausnahmsweise Posten zu trennen, zu vereinigen, zurückzuziehen und die Versteigerung abweichend von der Reihenfolge der Katalognummern vorzunehmen.

Jedes Gebot kann ohne Angabe von Gründen zurückgezogen und der Zuschlag verweigert werden oder unter Vorbehalt für bis zu 7 Tagen erfolgen. Den Zuschlag erhält der Höchstbietende, nachdem sein Gebot vom Versteigerer dreimal wiederholt wurde. Wenn mehrere Personen zugleich dasselbe Gebot abgeben, entscheidet der Versteigerer den Höchstbietenden. Bestehen Bedenken über einen Zuschlag, kann der Versteigerer erneut ausbieten. Von einem einmal abgegebenen Gebot kann ein Bieter nicht mehr zurücktreten.
Wird in den letzten zwei Minuten vor Ablauf der Gebotszeit einer Position noch ein Gebot abgegeben, so wird die Gebotszeit um weitere 2 Minuten verlängert.




5. Schriftliche Gebote
Mit dem Absenden oder der Übergabe des unterzeichneten Formulars, akzeptiert der Bieter schlüssig diese Verkaufs- und Versteigerungsbedingungen. Bei Zuschlagserteilung ist der fällige Betrag binnen drei Werktagen nach Rechnungseingang auf das Konto des Versteigerers einzuzahlen, spätestens jedoch bei Abholung der ersteigerten Waren. Beim Vorliegen schriftlicher Angebote gleicher Höhe für gleiche Gegenstände, ist die Reihenfolge des Einlangens entscheidend.





6. Übergang Haftung von Kaufgegenständen
Mit Zuschlagserteilung gilt das Versteigerungsobjekt an den Käufer übergeben. Somit geht auch Haftung und Gefahr des zufälligen Unterganges, des Verlustes oder Beschädigung durch Feuer, Wasser, Sturm, Diebstahl und Einbruchdiebstahl auf den Käufer über. Dies betrifft auch die Zubehörteile. Das Eigentumsrecht geht jedoch erst nach vollständiger Zahlung – bei Scheck nach Bankbestätigter Gutschrift – auf den Käufer über.



7. Ausfolgung von Kaufgegenständen
Eine Ausfolgung der ersteigerten Gegenstände erfolgt erst nach vollständiger Bezahlung. Diese hat in bar am Versteigerungstag oder bei schriftlichen Geboten bzw. Online Auktionen längstens binnen drei Werktagen nach Rechnungseingang zu erfolgen. Als Rechnungseingang gilt auch der Versandzeitraum via E-Mail an den Käufer.



8.Regeln bei teilbezahlten und unbezahlten Rechnungsbeträge außerhalb der Zahlungsfrist
Wird vom Meistbietenden der zu zahlende Kaufpreis nicht innerhalb der angegebenen Fristen erlegt, so hat der Versteigerer das Recht die zugeschlagenen Gegenstände nochmals auszurufen, im Nachverkauf anzubieten bzw. bei einer weiteren Versteigerung anzubieten. Der erste Käufer wird dabei nicht zugelassen. Dieser bleibt für den Mindererlös persönlich haftbar, auf einen eventuellen Mehrerlös hat er keinen Anspruch.



9. Zuschlagspreis versteht sich ab Standort
Der Preis für jeden Gegenstand versteht sich ab Fundament oder Standort undemontiert und unverladen. Die Aushändigung erfolgt erst nach vollständiger Zahlung. Bei Nichteinhaltung des Abholtermins haftet der Käufer für die Folgekosten. Die Verwahrung erfolgt auf Gefahr des Erstehers.



10. Verkaufsberechtigung im Namen des Auftraggebers
Der Versteigerer ist berechtigt, in eigenem Namen für Rechnung des Auftraggebers Kaufgelder und Nebenforderungen einzuziehen und einzuklagen.



11. Rechnungsprüfung
Während oder unmittelbar nach der Versteigerung erstellte Rechnungen bedürfen der nochmaligen Prüfung, so dass nachträgliche Korrekturen zulässig sind.


12. Datenspeicherung
Die Adressdaten der Bieter und Käufer werden zum Zwecke der Information gespeichert. e-auktion verpflichtet sich diese Daten nicht an Dritte weiterzugeben !



13. Allgemeines
Für Unfälle während der Besichtigung, Versteigerung und Abholung wird keine Haftung übernommen. Das Inbetriebsetzen von Geräten ist strengstens untersagt. Alle Besucher der Versteigerung haften für verursachte Schäden, gleich welcher Art. Für Unfälle, Beschädigungen an Gebäuden, Fremdobjekten etc. haftet der Käufer vollinhaltlich.



14. Gerichtsstand
Für jegliche Streitigkeiten gilt als Erfüllungsort und Gerichtsstand D- 58095 Hagen

 

15. Versteigerungs- und Verkaufsbedingungen für Präsenzauktionen
 

1. Der Versteigerer ist Vermittler und nicht Veräußerer der Gegenstände. Die Versteigerung erfolgt im Namen und für Rechnung der Auftraggeber des Versteigerers („Auftraggeber“). Ein Rechtsverhältnis bezüglich des Erwerbs der Gegenstände/Waren kommt allein zwischen dem Auftraggeber und der Person zustande, die im Rahmen der Versteigerungen Gebote für die zu versteigernden Gegenstände abgibt („Bieter“ oder „Käufer“).

2. Es gelten die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu ihrer im Zeitpunkt des Versteigerungsbeginns gültigen Fassung (nachfolgend „AGB“). Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Bieters bzw. Käufers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich zugestimmt.

3. Auf Wunsch wird dem Käufer der Auftraggeber der jeweiligen Objekte mitgeteilt.

4. Die Objekte werden in dem Zustand verkauft, in dem sie sich zum Zeitpunkt der Versteigerung befinden. Die Gewährleistung ist ausgeschlossen. Der Gewährleistungsausschluss nach Satz 2 gilt nicht, sofern ein Mangel seitens des Versteigerers bzw. Auftraggebers arglistig verschwiegen wurde oder eine Beschaffenheitsgarantie übernommen wurde. Technische Daten, Maße oder Gewichtsangaben, Maschinenerstzulassungen und Baujahre sind unverbindlich. Auflistungen der Objekte sind ordentlich bzw. sorfgältig und nach bestem Gewissen erstellt. Der Versteigerer empfiehlt, die Gegenstände am jeweiligen Standort zu den angebotenen Besichtigungszeiten in Augenschein zu nehmen.

5. In der Regel wird nach fortlaufenden Nummern versteigert. In Einzelfällen behalten wir uns das Recht vor, die Reihenfolge zu ändern und Positionen auszuklammern oder zusammenzufassen.

6. Gebote können aus berechtigten Gründen zurückgewiesen, der Zuschlag verweigert werden oder unter Vorbehalt erfolgen. Liegt ein Zuschlag unter Vorbehalt vor, wird er nur wirksam, wenn der Versteigerer innerhalb von fünf Werktagen nach dem Tage der Versteigerung den Zuschlag bestätigt.

7. Den Zuschlag erhält der Höchstbietende, nachdem sein Gebot vom Versteigerer dreimal wiederholt wurde. Wenn mehrere Personen zugleich ein und dasselbe Gebot abgeben, entscheidet der Versteigerer. Bestehen Zweifel über einen Zuschlag, kann der Versteigerer neu ausbieten. In allen Fällen gilt alleine die Anordnung des Versteigerers. Liegt das Höchstgebot unter dem vom Versteigerer angegebenen Mindestpreis, kommt ein Kaufvertrag nur vorbehaltlich einer schriftlichen Erklärung des Versteigerers zu Stande, die Gegenstände auch zu dem vorliegenden Höchstgebot zu verkaufen. Gibt der Versteigerer innerhalb von drei Werktagen nach Abschluss der Versteigerung keine Erklärung ab, so liegt kein Zuschlag vor.

8. Alle Preise verstehen sich in Euro zuzüglich eines Aufgeldes von 16 % sowie zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

9. Die Höhe der Mindestgebote wird vom Versteigerer nach seinem Ermessen für die ganze Versteigerung bestimmt.

10. Stellt sich nachträglich heraus, dass an einem Gegenstand Drittrechte bestehen oder die Zustimmung der Gläubigerversammlung noch nicht vorliegt, ist der Versteigerer berechtigt, die Herausgabe des Gegenstands zu verweigern, solange noch nicht die tatsächliche Übergabe erfolgt ist. Ansprüche nach den Grundsätzen des Bereicherungsrechts bleiben unberührt.

11. Die Zahlung der Gesamtforderung muss umgehend bar oder durch bankbestätigten Scheck nach Zuschlagserteilung an den Versteigerer erfolgen. Wird diese Verpflichtung nicht eingehalten, wird der Kaufgegenstand nochmals versteigert. Dabei wird der erste Käufer nicht zugelassen. Alternativ ist der Versteigerer berechtigt, den Gegenstand anderweitig zu verwerten. Der Käufer bleibt für den Mindererlös persönlich haftbar, auf einen Mehrerlös hat er keinen Anspruch.

12. Das Eigentum geht erst nach vollständiger Zahlung - bei Scheck nach bankbestätigter Gutschrift - auf den Käufer über. Vor Eigentumsübergang ist eine Verpfändung, Sicherungsübereignung, Verarbeitung oder Umgestaltung ohne Zustimmung des Versteigerers bzw. Auftraggebers nicht gestattet.

13. Die Abholung der ersteigerten Objekte erfolgt erst nach vollständiger Zahlung, wobei sich die Preise für jeden Gegenstand ab Fundament oder Standort undemontiert und unverladen verstehen. Die Abholung muss zu den angegebenen Terminen erfolgen. Für die verspätete Abholung können je nach Beschaffenheit des Gegenstandes Gebühren von bis zu 50 € pro Objekt/Tag erhoben werden. Erfolgt innerhalb einer Woche nach der Versteigerung keine Abholung und wurde dem Käufer erfolglos eine angemessene Nachfrist zur Abholung gesetzt, ist der Versteigerer ohne weitere Aufforderung berechtigt, das oder die Objekt(e) neu zu versteigern oder freihändig zu verkaufen. Die dadurch anfallenden Kosten und ein evtl. Mindererlös gehen zu Lasten des Ersterwerbers.

14. Für Unfälle während der Besichtigung, Versteigerung und Abholung wird keine Haftung übernommen. Das Inbetriebsetzen von Geräten ist strengstens untersagt

15. Alle Besucher der Versteigerung haften für schuldhaft verursachte Schäden, gleich welcher Art.

16. Für Unfälle, Beschädigungen an Gebäuden, Fremdobjekten etc. haftet der Käufer gemäß den gesetzlichen Bestimmungen.

17. Der Versteigerer ist berechtigt, in eigenem Namen für Rechnung des Auftraggebers Kaufgelder und Nebenforderungen einzuziehen und einzuklagen.

18. Während oder unmittelbar nach der Versteigerung erstellte Rechnungen bedürfen der nochmaligen Prüfung, so dass nachträgliche Korrekturen zulässig sind.

19. Wir nehmen Daten sämtlicher Geschäftspartner in Dateien auf und verarbeiten sie zu eigenen Zwecken unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen, worauf gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) hingewiesen wird.

20. Jeder Bieter erhält gegen Vorlage seines Personalausweises eine Bieterkarte (Bei Präsenzauktionen) und hat die auf seinen Namen ausgestellte Bieterkarte bis zum Ende der Versteigerung sorgfältig aufzubewahren. Für den Missbrauch mit der Bieternummer und die auf seine Bieternummer erteilten Zuschläge haftet der Bieter.

21. Ausfuhrerklärungen sind gemäß den EU-Richtlinien ausschließlich durch den Käufer zu erstellen. Der Versteigerer ist nicht berechtigt, entsprechende Erklärungen auszufüllen.

22. Für leicht fahrlässig verursachte Schäden haftet der Versteigerer nur, soweit diese auf der Verletzung vertragswesentlicher Pflichten (Kardinalpflichten) beruhen, Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit vorliegen oder Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz oder aus einer übernommenen Beschaffenheitsgarantie bestehen. Kardinalpflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglichen und auf deren Einhaltung der Vertragspartner vertrauen durfte. Die Haftung des Versteigerers für einfache Fahrlässigkeit nach dieser Regelung ist auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt. Das Vorstehende gilt entsprechend für die Begrenzung des Ersatzes für vergebliche Aufwendungen.

23. Die Haftungsbeschränkungen gelten auch zu Gunsten der Erfüllungsgehilfen und gesetzlicher Vertreter des Versteigerers.

24. Erfüllungsort und Gerichtsstand, auch für zukünftige Ansprüche aus der Geschäftsverbindung sowie für Klagen im Wechsel- und Urkundenprozeß, ist Hagen. Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland als vereinbart.

25. Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder nichtig sein oder werden, so berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen dieses Vertrages nicht.